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Halb nackt und mit Schleife im Haar – Krisen bewältigen wie Alice im Wunderland
Alice fällt. Eben noch adrett zurechtgemacht im Garten gechillt, stürzt sie nun Hals über Kopf ins Unbekannte. Rummms. Aufprall auf dem Boden des Kaninchenbaus – und auch der Tatsachen. So fühlt es sich an, eine Krise bewältigen zu müssen. Wir fühlen uns dafür meist nicht bereit. Vielleicht hast du sie aus dem Disney-Zeichentrickfilm vor Augen: die süße, blonde Alice im blauen Rüschenkleid mit Schürze, Ballerinas und Schleife im Haar. Mensch Alice! Wenn es je einen Tag gegebe

Anna Blaicher
8. Juli9 Min. Lesezeit


Im Bett mit einem Monster – wie du schmerzhafte Erlebnisse verarbeiten und daraus neue Stärke entwickeln kannst
Zu Beginn von Tim Burtons filmischer Adaption von Alice im Wunderland wird Alice vom Bandersnatch gejagt und verletzt. Ein bär-schneeleopard-artiges Wesen in den Diensten der Roten Königin. Ein brutales Monster. Und zugleich der Wächter des Mutall-Schwerts, das ursprünglich der Weißen Königin gehörte und die einzige wirksame Waffe gegen den Jabberwocky, Alices Endgegner, ist. Die Wunde, die Alice davonträgt, sieht harmlos aus. Ein Kratzer. Mehr nicht. Doch von der Grinsekatze

Anna Blaicher
8. Apr.6 Min. Lesezeit


Ich habe also mein Mehrsein verloren? – Warum Trotz die beste aller Emotionen ist. Von der Kraft Überanpassung zu überwinden.
Gefangen im System: Wenn Überanpassung zur Falle wird Früher oder später fallen wir alle in den Kaninchenbau. So wie Alice, die sich anfangs vom Wunderland treiben lässt: Sie folgt blind den Anweisungen und Rätseln der oft absonderlichen Wesen, die ihr begegnen. Sie lässt sich bequatschen von grinsenden Katzen, belehrenden Raupen, sprechenden Blumen und hektischen Hasen. Und sie rennt, flüchtet vor den Schurken und Monstern in dieser absurden Realität. Überforderung. Frust. U

Anna Blaicher
1. Apr.4 Min. Lesezeit
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